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SAMMLUNG VON STIERKAMPFANZÜGEN

museotaurinosalamanca.es, 07.03.2016

Der Stierkämpferanzug macht keinen Torero, doch gibt es weder einen Torero noch ein Stierkampffest, das den überlieferten Bräuchen und seinem traditionellen Charakter entspricht, ohne einen Traje de luces.
Denn er stellt ein grundlegendes Element dar, ergänzt durch die weiteren Stierkampf-Utensilien, der Zeremonie der Corrida, von dem Moment an, in dem sich der Torero im Hotel oder zu Hause ankleidet, und nach dem Paseíllo während der gesamten Lidia.

Neben dem Traje de luces existieren andere Varianten, die von den Toreros bei anderen Gelegenheiten getragen werden. Ein Beispiel hierfür ist der sogenannte Traje goyesco, der einfacher und weniger aufwendig verziert ist und von jenen inspiriert wurde, die zur Zeit Goyas getragen wurden. Er wird lediglich bei wenigen Gelegenheiten getragen, wie den Corridas Goyescas, wobei insbesondere diejenige hervorzuheben ist, die jedes Jahr in Ronda stattfindet.

Besonders schön ist der Traje corto oder Traje campero, inspiriert von den Arbeiten auf dem Land und verwendet für Tientas und Festivals.

Hervorzuheben sind die Picador-Anzüge von Juan María und Aurelio García, bedeutenden Varilargueros aus Salamanca, sowie die Silberstickereien des Banderilleros Jose Luís Barrero.