Salamanca
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FILMOTHEK VON KASTILIEN UND LEÓN

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Die Filmoteca de Castilla y León hat ihren Sitz in einem historischen Gebäude, das im Volksmund als Casa de las Viejas oder Colegio de la Caridad bekannt ist. Ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als es von Bartolomé Caballero Torquemada, Kaplan der Real Clerecía de San Marcos, erbaut wurde. In seinem Testament vermachte der Gründer das Haus als Witwenheim, eine Funktion, die es über Jahrhunderte beibehielt.

Lange bevor es Filmnegative und Filme beherbergte, wurde das Gebäude für so malerische Zwecke wie eine Eisfabrik genutzt, eine Aktivität, die von der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre mit dem Heim koexistierte. Nach seiner Sanierung wurde es der Sitz der Fundación Salamanca, die die Kandidatur vorantrieb, die die Stadt 2002 zur Kulturhauptstadt Europas machte.

Hoch ist dieses historische Gebäude der Sitz der Filmoteca de Castilla y León, wo eine wichtige Sammlung alter Instrumente aufbewahrt wird, die die Entwicklung des Kinos von ihren Ursprüngen an erzählen. Viele dieser Stücke stammen aus der großzügigen Spende des Filmemachers aus Salamanca, Basilio Martín Patino, dessen Erbe den Besuch zu einer faszinierenden Reise durch die Magie der Bilder macht.




Die Filmoteca de Castilla y León bewahrt ein wertvolles Erbe, bestehend aus Filmen, Fotografien, Büchern, Zeitschriften und Dokumenten, die die Geschichte des Kinos und der Fotografie erzählen. Um es zu erkunden, kann das Publikum drei spezialisierte Bereiche durchlaufen – die Bibliothek, die Fotosammlung und die Videosammlung –, die dazu konzipiert sind, zu forschen, zu genießen und in die Welt der Bilder einzutauchen.

Das Gebäude beherbergt außerdem die suggestive Dauerausstellung Artilugios para fascinar, ein Streifzug durch die Ursprünge des Kinos anhand der Sammlungen von Basilio Martín Patino. Hinzu kommen Fotosammlungen von Autoren wie Luis González de la Huebra, Ansede und anderen Fachleuten, deren Werke ein wertvolles visuelles Zeugnis der Stadt aus vergangenen Epochen bieten.

Die Filmoteca erweitert ihre Bestände kontinuierlich dank der Spenden von Bürgern, die sich dem Erhalt des visuellen Gedächtnisses verschrieben haben. Jede Spende wird mit besonderer Sorgfalt behandelt, unter optimalen Bedingungen aufbewahrt und Forschern sowie Besuchern zur Verfügung gestellt, immer unter Wahrung der Rechte ihrer Eigentümer.

Neben ihrer Konservierungsarbeit ist die Filmoteca ein lebendiger Ort: Sie organisiert Filmreihen, Wechselausstellungen, Konferenzen und Buchpräsentationen, die jeden Besuch zu einer Gelegenheit machen, etwas Neues zu entdecken. Ein unverzichtbarer Ort für alle, die Kino, Geschichte und die kleinen kulturellen Kleinode genießen, die eine Stadt besonders machen.

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