Salamanca
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MUSEUM FÜR HANDEL UND INDUSTRIE VON SALAMANCA

1 Stunde
Das Museum für Handel und Industrie in Salamanca befindet sich in den ehemaligen Zisternen der Feuerwache, einem beeindruckenden Komplex unterirdischer Räume aus dem 19. Jahrhundert, die mit Ziegelgewölben bedeckt sind. Sein Ziel ist es, die Erinnerung an die wirtschaftliche, industrielle und kommerzielle Tätigkeit der Stadt und der Provinz wiederherzustellen und zu bewahren.

Der Rundgang, verteilt auf dreizehn Säle, lädt dazu ein, eine außergewöhnliche Sammlung von Objekten zu entdecken, die mit der Welt des Handels und der Industrie verbunden sind. Anhand dieser Stücke wird die Entwicklung so unterschiedlicher Sektoren wie Bankwesen, Handwerk, Fotografie, Goldschmiedekunst, Konfektion, Transport, Kommunikation oder die Lebensmittelindustrie gezeigt.

Der Ausstellungsbereich wird durch „Los sonidos de ayer“ (Die Klänge von gestern) ergänzt, eine Ausstellung, die von Agustín de Castro aus Salamanca zur Verfügung gestellt wurde und 400 alte Radioempfänger und andere Elemente aus der Radiogeschichte vereint und dem Besucher einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Radios bietet.

Das Handels- und Industriemuseum von Salamanca ist ein wichtiges Kulturzentrum, das sich der Wiederherstellung und Bewahrung der Erinnerung an die wirtschaftliche, industrielle und kommerzielle Tätigkeit der Stadt widmet. Seine Ausstellung bietet eine Reise durch die Geschichte des Handels in Salamanca von der Antike – verbunden mit der Via de la Plata – bis zum 20. Jahrhundert, mit dem Aufkommen des Zentralmarktes, über mittelalterliche Märkte, Zünfte und Handwerksberufe.

Das Museum setzt auf eine interaktive Ausstellung, die es dem Besucher ermöglicht, eine lehrreiche Reise durch die Momente zu unternehmen, die die Entwicklung von Handel und Industrie in Salamanca prägten. So ist es möglich zu entdecken, wie die römische Welt wichtige Verbesserungen im Handel und in der Kommunikation einführte; oder wie während der Wiederbesiedlungszeit die Stadt tiefgreifende städtebauliche, soziale und wirtschaftliche Veränderungen erlebte, immer um einen Markt herum, der sich den Bedürfnissen der neuen Bewohner anpasste.

Der Besucher kann beobachten, wie nach dieser Periode ein stabilerer Handel entstand, mit Zünften und Handwerkern, die sich in verschiedenen Stadtteilen ansiedelten und Straßen benannten, die noch heute ihre historische Bezeichnung tragen. Er kann auch in eine Nachbildung des Zentralmarktes eintauchen, wie ihn die Einwohner Salamancas zu Beginn des 20. Jahrhunderts kannten. Die Ausstellung umfasst auch kleine Ausstellungen, die einigen der wichtigsten Industrien der Provinz gewidmet sind, sowie einzigartige Räume wie die Nachbildung einer alten Apotheke oder ein kurioses Fotostudio, in dem sich der Besucher fotografieren lassen kann.

Die partizipative Dimension ist ein wesentlicher Bestandteil des Museums: Entlang des Rundgangs finden sich zahlreiche interaktive Elemente und Nachbildungen, die den Besuch sowohl unterhaltsam als auch lehrreich machen. Darüber hinaus bietet das Handelsmuseum das ganze Jahr über ein umfassendes Veranstaltungsprogramm im Zusammenhang mit seiner Ausstellung an, das sich besonders an Kinder richtet.

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