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Geschichte des Handels und der Industrie von Salamanca

Die Ausstellung wird durch ein Audiovisuelles präsentiert, das einige Meilensteine der Handels- und Industriegeschichte Salamancas von 1850 bis 1960 beleuchtet, Jahre von besonderem Interesse für die Modernisierung der Stadt.

Der Besuch beginnt in der Römerzeit, da dies die historische Epoche war, in der einige Grundlagen für den späteren Handel und die Industrie gelegt wurden, wie zum Beispiel die Infrastruktur der Via de la Plata, die entscheidend für den schnellen Transport von Dienstleistungen und Produkten war.

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MÄRKTE Im Mittelalter verlagerte sich der Stadtmarkt vom alten Marktplatz oder der Anhöhe der Kathedralen über die Rúa Mayor bis zum Plazuela de San Martín. Die kleinen Plätze der Altstadt dienten als Standort für informelle Märkte wie die auf der Plaza de la Verdura, del Carbón, el Corrillo, la Libertad, etc.

Im 19. Jahrhundert beschäftigte sich die hygienistische Denkströmung mit der Verbesserung des Lebens der Stadtbewohner. Sie strebte die Erzielung von Gesundheitsbedingungen durch die Installation von Straßenbeleuchtung, die Einführung von fließendem Wasser, Vorschriften zur Luftqualität, die Vermarktung und Konservierung von Lebensmitteln, die Gebäude etc. an. Zu ihren Bedenken gehörten auch die unhygienischen Zustände, der Lärm und die Unannehmlichkeiten des Verkaufs von Produkten im Freien.

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Zwischen 1899 und 1909 entstand der Zentrale Lebensmittelmarkt. Für den Verkauf verderblicher Lebensmittel bestimmt, wurden bei seinem Bau hygienistische Grundsätze berücksichtigt. Das Gebäude wurde mit großen Fenstern, großzügigen Türen, Wasseranschlüssen zur Reinigung und einer luftigen Eisen- und Glasumfassung versehen, um Käufer, Verkäufer und Lebensmittel vor Sonne und Regen zu schützen. Der Zentrale Lebensmittelmarkt kann zusammen mit den damaligen Gesundheitsgesetzen und -vorschriften als Vorläufer der fortschrittlichen Lebensmittelsicherheit angesehen werden, die wir heute genießen.

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SALAMANCANISCHE INDUSTRIE UND HANDEL Im Laufe der Ausstellung werden verschiedene Exponate aus bedeutenden Industrien und Geschäften Salamancas gezeigt. Wir erwähnen die wichtigsten Mühlen der Stadt: El Sur, Santa Elena und El Ángel. Schokoladenfabriken wie die von Enrique Prieto oder Jorge Espinel aus Cantalapiedra.

Im Bereich, der den Fotostudios von Salamanca gewidmet ist, erscheinen so bekannte Namen wie Almaraz, Huebra, Gombau oder Ansede. Im Jahr 2017 wurde die Ausrüstung, die von der jahrhundertealten Familie Cacho zur handwerklichen Kerzenherstellung verwendet wurde, hinterlegt und musealisiert. Die älteste Industrie Salamancas, Mirat S.A., hat eine eigene Vitrine in unseren Räumen, ebenso wie die bemerkenswerte und etwas turbulente Geschichte des Bankwesens in Salamanca, etc.

Entlang des Rundgangs gibt es interaktive Ressourcen und genügend Informationen, um mehr zu erfahren und den Besuch unterhaltsam und interessant zu gestalten.

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